12
Mrz
2013

I <3 Heart of the Swarm, but...

Eins vorweg: Schon länger habe ich nicht mehr so lange auf ein Spiel gewartet, dem Releasedate entgegengefiebert, Tage im Kalender abgestrichen, mich darüber gefreut, beim Release arbeitslos zu sein...die Liste hier wird langsam unrealistisch. Trotzdem: 4,9 von fünf Sternen für Blizzards Starcraft 2: Heart of the Swarm.

Wie sich die fünf Sterne zusammensetzen, ist schnell erklärt(und dabei beziehe ich mich nur auf die Einzelspieler-Kampagne): Best. Story. Ever(continued). Ich kann es jetzt, einen Tag nach dem Erscheinen kaum erwarten, dass die SC2-Trilogie fortgesetzt wird bzw. im dritten Teil, Legacy of the Void zum Ende kommt. Aus zwei Gründen: Erstens, weil das kleine Krümelchen Hollywoodkinogucker natürlich immer noch das Happyend zwischen Jim Raynor und Sarah Kerrigan erleben will (Spoiler Alert: Es gibt nen Cliffhanger am Ende), und zweitens, weil die da meinentwegen noch fünf Teile dranhängen dürfen, wenn die alle so einen unglaublich guten Flow haben. Das spricht erstens für die weiterhin fesselnde Story, die nahtlos an den ersten Teil anknüpft, und zweitens für ein gutes Spieldesign.

Und jetzt holen wir mal tief Luft, lassen die geneigten Kollegen von den einschlägigen Spieleblogs und -zeitschriften das Machwerk noch ein bisschen länger unter die Lupe nehmen -

und fragen uns, warum es keine volle Punktzahl gab.

Das ist auch schnell erklärt: Es liegt einzig und allein an mehreren logischen Fehlern, die sich an einem Punkt der Geschichte unweigerlich stellen, und wen beim Durchspielen der Kampagne das nicht zumindest mal kurz innehalten lassen hat, dem empfehle ich einen Besuch bei der nächsten Scientology-Kirche, das ist dann sicher auch was für euch:

SPOILER ALERT!

In der Zwischensequenz, in der Sarah Kerrigan ihren Geliebten Jim Raynor von Arcturus Mengsk' Gefängnisschiff befreit, also, in seine Zelle reinlatscht, nachdem sie vorher Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hat, um ihren Mann zu finden(wie im Übrigen jede anständige Frau) - und dabei möglicherweise ein winziges Bisschen zu weit gegangen ist, zumindest aus seiner Sicht, denn sie hat ihre ursprüngliche Form als Königin der Klingen, von der Raynor sie am Ende von WoL befreit hatte, wieder angenommen, um sich des Schwarmes zu bedienen, um ihren Typen aufzuspüren...Bandwurmsatz.

Naja, als sie auf jeden Fall seine Zelle in diesem Gefängnisschiff betritt, dass gerade auf dem Oberdeck explodiert, weil der Kommandant die Selbstzerstörungssequenz intiiert hat, und nur, weil Nyduswürmer kreuz und quer durch das Schiff krachen und die Sektion fixieren, stürzt der Hochsicherheitstrakt, in dem Jim natürlich sitzt, gerade noch nicht ein...(Atempause)

...und dann haben die Beiden alle Zeit der Welt, um ihre Beziehung auszudiskutieren? Keine Explosionen im Hintergrund? Nee. Nicht wirklich. Ich hätte mit einem Dialog in der Art von "No time to explain, get in the car!" gerechnet, stattdessen sitzt Raynor in seinen Zivilklamotten in seiner Zelle und halluziniert erst mal fröhlich eine menschliche Sarah drauflos, als sie in den Raum kommt, nur um dann zu erkennen, dass die Alte sich doch wieder in ein Zerg-Terraner-Hybridwesen verwandelt hat. Und da ist die Sache für ihn gestorben. Sarah jedoch setzt alles auf eine Karte, und zieht Jims Revolver, und richtet ihn, in dessen Hand liegend, auf ihre Stirn. Dann sagt sie etwas sehr melodramatisches, doch dazu später.

Merkt ihr was? Arcturus Mengsk hat seinen erklärten Feind (neben Sarah) gefangengenommen und auf dem sichersten Gefangenenschiff der Galaxie verknackt, aber er lässt ihm seine ZIVILKLEIDUNG UND SEINEN REVOLVER?

Den Revolver, in dem, wie aufmerksame Spieler des ersten Teils wissen, eine spezielle Kugel für Arcturus steckt?

What the hell?

Blenden wir das mal kurz aus, denn der Wahnsinn, der sich hier auftürmt, geht noch weiter. Jim nimmt die Gelegenheit nicht wahr, seinen Schwur zu erfüllen, dass er die Königin der Klingen töten würde - denn er erkennt Sarahs Menschlichkeit(subtil, subtil), aber er heißt die Mittel(Verwandlung in eine etwas humanere Version der Königin der Klingen), die sie zu seiner Befreiung nutzt, nicht gut. Das drückt er dann teenie-Liebesdramamäßig aus, in dem er sagt: "Es ist aus." Nachdem er seinen Revolver (inklusive der Kugel mit Arcturus' Namen drauf, wenn man dem ersten Teil der Trilogie folgt) bedeutungsschwanger komplett in die Zellenwand entleert, lässt er Sarah nämlich stehen und geht einfach aus der Zelle. Mit diesem Beziehungsdrama-Satz. Dann folgt ein Schnitt auf Kerrigan, die allein in der Zelle steht(Dramatik!) und dann ein harter Schnitt.

Nun stellen sich mir bei logischer Betrachtung der Szene mehrere bohrende Fragen, einige davon sind schon vorhin angeklungen:

Warum zur Hölle hat Raynor noch seine Zivilkleidung an? (Okay, die 3D-Artists waren zu faul, ihn im Sträflingsanzug zu rendern - und außerdem hätte er dann seinen Revolver nicht dabei gehabt)

OMGWTFBBQ er hat als Gefangener einen geladenen Revolver?(Muss ich dazu wirklich mehr sagen?)

Und wo zur Hölle geht er hin? Das Schiff explodiert gerade, und der einzige direkte Weg raus sind Nyduswürmer, die zu Kerrigans Leviathan führen. Ja, die Hyperion ist auch irgendwo in der Nähe, aber wenn sie beamen könnten, dann hätten sie ihn ja auch von Anfang an direkt aus seiner Zelle rausbeamen können, oder nicht?

Naja. Nerdrage. Trotzdem: Unbedingte Kauf- und Zockempfehlung.

21
Feb
2013

Lieber stehend sterben, als kniend leben.

Ja, ich weiß, martialischer Titel. Also erweitern wir das Ganze mal: Lieber stehend sterben, als kniend leben oder Warum ich nicht beim Formatradio arbeiten will.

Ich hatte da diesen eigentlich gut klingenden Job. Volontariat, Ausbildung zum Redakteur, in Hamburg, bei einem privaten Radiosender. Ich hab mich gefreut wie ein Schnitzel, als ich die Zusage bekommen habe. Das lag zum einen daran, dass ich endlich einen Grund hatte, aus Leipzig wegzuziehen, wo ich nie wirklich mit Stadt und Leuten warm geworden war. Und die Karriereperspektiven waren, ehrlich gesagt, auch nicht die allergeilsten, besonders nach dem, was man in den letzten Wochen über Amazon und die Arbeitsbedingungen dort gehört hat.

Insofern habe ich also meine Siebensachen gepackt und mich ein weiteres Mal(nachdem ich vorher innerhalb von einer Woche nach der Zusage für ein Praktikum nach Leipzig gezogen war) Hals über Kopf ins Blaue gestürzt, um ein ebensolches Wunder zu erleben. Gut, dass ich das damals noch nicht wusste. Aber hey, ich bin Norddeutscher, was soll schon schiefgehen? In Hamburg kann ich mit meiner Mentalität nicht so leicht anecken wie vorher im Süden(Studium in Tübingen) und im Osten(eben erwähntes Praktikum). Außerdem sind alle superfreundlich, der Sender bezahlte sogar die An- und Abreise zum Vorstellungsgespräch, obwohl eigentlich nur eine Fahrt versprochen worden war. Ich fühlte mich erstens gewollt und zweitens behütet. Jetzt sollte alles besser werden.

Wurde es nicht. Dem Volontariat und meiner endgültigen Ausbildung zum Journalisten war ein Monat Praktikum vorgeschaltet. Ich hatte zwar damit argumentiert, dass ich gerade aus einem halbjährigen Praktikum kam, und das deshalb nicht unbedingt notwendig wäre, aber man würde das nun einmal so machen, wurde mir freundlich lächelnd erklärt. Und hey, ich werde im Sommer 28, da überlegt man es sich zweimal, seinen ersten wirklichen Job nach dem Studium abzuschlagen. In der Retrospektive habe ich allgemein recht wenig überlegt.

Ich hätte mir überlegen sollen: Will ich das überhaupt? Einen Ausbildungsplatz zum Redakteur? Ja. Auch wenn ich mit meinem Bachelor in Amerikanistik/Anglistik und Skandinavistik bewiesen habe, mit Sprache umgehen zu können, Berufserfahrung ist das keine, und die braucht man, und außerdem, das Handwerk von der Pike auf zu lernen wäre bestimmt super. Aber wo will ich das? Beim NDR? Gerne. Bin leider im Bewerbungsprozess in Runde 4/5 ausgesiebt worden, in der letzten Stufe vor den Bewerbungsgesprächen und Eignungstests. Bei einem privaten Sender? Warum nicht, wenn's in Hamburg (s.o.) ist? Bei einem Formatradio, mit Morningshow, Mittagsshow, Nachmittagsshow, Call-Ins, Umfragen und einem Haufen Gewinnspielen? Spätestens da hätten bei mir alle Alarmglocken klingeln sollen.

Ich hatte erst kürzlich folgenden Artikel gefunden und verschlungen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.elmar-hoerig-der-demuetige-spruecheklopfer.6674f959-500a-49ce-baf1-08819c4c3fa9.html

Und konstatiert: Der Mann hat Recht. Deswegen höre ich auch nur noch Spartenkanäle. Deswegen, weil mir diese ganze werbefokussierte "und das Wetter wird ihnen präsentiert vom Autohaus Meyer"-Scheiße auf die Nerven geht. Deswegen, weil die angepriesene "einfach gute Musik" oder "der beste Mix aus 80er, 90er und deine Mutter" jeden Tag die gleiche Grütze ist. Rotation heißt das Brechreiz erzeugende Zauberwort.

Warum bin ich dann eigentlich in der Erwartung, dass das klappen könnte, zum Formatradio gegangen?

Da habe ich zwei Theorien. Erstens wollte ich endlich einen Job haben, um meiner Familie und deren Erwartungen gerecht zu werden. Und zweitens wäre es echt toll gewesen, mit 27 die eigene Krankenversicherung bezahlen zu können.

Also habe ich in den sauren Apfel gebissen, und dem Praktikum zugesagt, nach dem Motto "Augen zu und durch." Meine Augen müssen aber schon vorher geschlossen gewesen sein. Ich will nicht sagen, dass diese an den Tag gelegte Verhaltensweise gegenüber Praktikanten und Volontären(die ich im Folgenden noch etwas detaillierter beschreiben werde) nun zwangsläufig mit dem Sender verbunden ist, es liegt wahrscheinlich eher an den dort handelnden Personen und an der dem Format verpflichteten Arbeitsweise, die von mir erwartet wurde, die ich auf Dauer nicht hätte erfüllen können.

Heute(21.02.), drei Wochen nach dem Beginn des Praktikums, wurde mir gekündigt. Einen Praktikanten kündigen? Ist doch gar nicht nötig, oder? Zum Glück hatte ich aber schon am 15.02. meinen Volontärsvertrag unterschrieben. 6 Monate Probezeit, einmonatige Kündigungsfrist. Diese wurde jetzt schon vor Beginn der Arbeitszeit bemüht. Abmildernder Nebeneffekt: Das Gehalt für März kriege ich nun noch, und freigestellt bin ich obendrein.

Was war also in der Woche zwischen dem 15.02. und dem 21.02. passiert?

Da mir keine handfesten Gründe genannt wurden, die Begründung fiel schwammig("Wir haben festgestellt, dass du nicht ins Team passt. Die Chemie stimmt einfach nicht.") und zum Teil auch absolut falsch aus, so wurde mir vorgeworfen, für eine Umfrage 3 Tage gebraucht zu haben (tatsächlich waren es 2), außerdem hieß es, ich hätte mich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen beworben. Tatsächlich wurden meine Qualifikationen und mein persönlicher Leistungsstand aber zu keinem Zeitpunkt während der Bewerbung wirklich hinterfragt. Es wurde einfach erwartet, dass ich schon alles können würde, was von mir gefordert wurde. Wohlgemerkt, während des Praktikums. Nicht während der eigentlich anstehenden journalistischen Ausbildung, während der ich gerne Dinge gelernt hätte. Es gab keine umfassende Einweisung in mein Arbeitsgebiet. Mir wurden Teile meines Aufgabengebiets rudimentär gezeigt, bei anderen war anscheinend die Erwartung, dass ich sie komplett selbst erarbeite.

Learning by doing trial and error. With no margin for error.

Das fasst es ganz gut zusammen. Denn es gab keinen Warnschuss vor den Bug, nein, es wurde wertneutral kommentiert, oder gleich ausgerastet. Beziehungsweise gekündigt.

Und dann, Leute, dann spart euch die Floskeln, und wünscht mir nicht "trotzdem in Zukunft ganz viel Erfolg". Denn euer "formatiertes Hosenscheißerradio"(Elmar Hörig) könnt ihr ohne mich machen. Dann geh ich halt wieder an der Bar arbeiten. Da ist man zwar auch nicht immer ehrlich, aber wenigstens kann ich da alle an mich gestellten Erwartungen erfüllen.

Ich trage diese Kündigung mit Fassung.

Denn vielleicht war es einfach besser so.


PS: Gekündigt worden bin ich im Übrigen wahrscheinlich deshalb, weil ich nach zweiwöchigem Scheiße fressen und mir unsinnige Vermutungen über meinen Charakter anhören müssen mal Widerworte gegeben habe. Meinen wahren Charakter gezeigt habe. Und der stirbt lieber stehend, als auf Knien zu leben. Ein Duckmäuser, der zu allem Ja und Amen sagt, vor allem zu unsinnigen Entscheidungen und Themen, wird aus mir in diesem Leben nicht mehr. Und von daher...siehe oben.

30
Sep
2012

....und da ist das TOOOOOOOOOOOOR!

Kurze Rede, langer Sinn: Ich mache die nächsten 6 Monate lang ein Praktikum bei 90elf.de in Leipzig. Und während das Tagesgeschäft sich eher mit der Webseite auseinandersetzt, so werde ich die Gelegenheit bekommen, im Hintergrund mich als Kommentator zu versuchen, und von daher einen großen Schritt in Richtung meines Traumberufes machen. Letzten Donnerstag (27.09.) durfte ich's zum ersten Mal, und dabei ist dann bei Spiel VfL Bochum - 1. FC Kaiserslautern unter anderem folgendes rausgekommen:

TOOOOOOOOR (mp2, 2,116 KB)

So darf es gerne weitergehen.

30
Jun
2012

Erwiderung auf den offenen Brief von Arnd Zeigler.

Lieber Arnd Zeigler,

(Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs), dass der Einsatz von Kroos als Manndecker und von Boateng als Rechtsverteidiger gegen Italien Müll war, habe ich in dem Moment gesagt, als ich die Aufstellung auf dem Fernsehschirm gesehen habe. Vorher konnte ich das nicht, denn ich bin nicht der Bundestrainer oder irgendwie im Trainerstab.

Ich fordere jetzt auch nicht seinen Kopf.

Ich fordere lediglich, dass er sich von seinem unterschwelligen Lieblings- und Belohnungsdenken löst, und jetzt nicht die Schuld auf die Spieler abwälzt, die, zugegebenermaßen nicht ihre besten 90 Minuten abgeliefert haben.

Ich habe gleichzeitig zu dem "diese Aufstellung ist Müll!" gesagt, das Boateng gegen Portugal und Holland genau der richtige Mann war, um gefährliche Außenstürmer an die Kette zu legen.

Aber dass weder Bender, der gegen Dänemark(aufgrund von akuter defensiver Unterforderung) das Spiel nach vorne gut ankurbelte, noch Höwedes, der im Verein schon überraschend gute Spiele auf der Aushilfsrechtsverteidigerposition gemacht hat, und auch in den Freundschaftsspielen bewiesen hat, dass er über rechts defensiv gut und offensiv solide spielt, überhaupt in Betracht gezogen wurden, war ein kritisches Versäumnis vom ansonsten anscheinend Bauchgefühl-glücklichen Löw.

Ziehen wir ausgehend davon jetzt einmal in Betracht, dass die deutsche Elf in der ersten Halbzeit keine offensive rechte Seite hatte, außer wenn Özil mal dahin auswich, da Toni Kroos anscheinend, außer wenn er aus der zweiten Reihe ungenau danebenschoss, auch offensiv Pirlo in Manndeckung nahm, kommt erschwerend hinzu, dass mit dem Festhalten am erschreckend schwachen Lukas Podolski auf der linken Seite auch von da nicht wirklich Schwung in die Bude kam. Lukas Podolski hat eine unglaubliche Karriere hinter sich. 101 Länderspiele, und das in dem Alter. Wahnsinn. Und in Bestform spielt er da auf der ungeliebten linken Seite, was für ihn ohnehin eine Notnagelposition ist (wir wissen alle, dass Podolski ins Zentrum gehört, egal ob auf der falschen 9, der echten 9 bzw. als hängende, stechende oder ballernde Spitze ist ja nun wirklich egal.) auch manchmal echt gut. Nur, dass Podolski Monate von seiner Bestform entfernt war und ist, konnte man selbst im Spiel gegen Griechenland sehen.

Wir konstatieren: Löw hat Deutschland bis ins Halbfinale gebracht, und das zum Teil sogar, obwohl er vorher Mist gebaut hat, was die Aufstellung angeht.

Im Halbfinale hat ihn dann alles, inklusive seinem Bauchgefühl und dem gesunden Menschenverstand, obwohl das auch schon vorher passiert sein könnte, verlassen, als er sich diese Aufstellung ausgedacht hat. Wegen einem gelupften Elfmeter und einem genialen Pass im Englandspiel Andrea Pirlo in Manndeckung zu nehmen, einen Spieler, der seit Jahren von der ursprünglichen Spielmacherposition immer weiter zurück weicht, um eben dieser Manndeckung zu entgehen, der damit Erfahrung mannigfaltigster Art hat, und außerdem in Montolivo einen ebenso agilen, überall auf dem Platz zu findenden Nebenmann hat, der dadurch viel mehr Platz auf der deutschen rechten Abwehrseite bekommt, ist, Entschuldigung, gequirlter Quatsch, der nicht mal in der Kreisliga funktioniert.

Ich weiß nicht, ob es Reus und Schürrle oder sonst wer auf den Außenbahnen besser gemacht hätten, und ich weiß nicht, ob Höwedes oder Bender hinten rechts besser verteidigt hätte. Aber ich habe vor dem Spiel gesagt, dass das nur mit Glück was wird. Und Glück hatten wir, wie du selber sagst, in dem Spiel absolut nicht genug. Und in der zweiten Halbzeit ging offensiv eindeutig mehr, nachdem Reus für Podolski kam. Dass da unter dem Strich auch nur ein Handelfmetertor bei rausgekommen ist, ist immer noch zu wenig, aber trotzdem mehr als Null.

Ich fordere, dass Löw nicht nur seinen Bauch, sondern auch sein Gehirn benutzt. Dann hätte das Spiel vielleicht gewonnen werden können.

Mit freundlichem Gruß,
Jonathan Blum, Sofabundestrainer

PS: Ist es aufgefallen, dass diese Antwort auf einen offenen Brief Schweinsteiger so gekonnt ignoriert wie er gestern, dass er eigentlich ein Fußballspiel zu gewinnen hatte, wo er doch auf dem Platz stand, obwohl er eigentlich nicht fit genug war? Ah, darum.

2
Jan
2012

My Memes.

MarxMeme

31
Okt
2011

Gebrauchsanweisung für mein Herz

Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben soeben ein Herz errungen. Mit JMDFB-44-ID-Technologie kodiert, wird dieses Herz ab sofort formal ihnen gehören. Doch bevor sie jetzt freudig damit in die weite Welt hinaus ziehen, zwei wichtige Gebrauchshinweise vorweg:

1) Handle with care. Dieses Herz ist ein Qualitätsprodukt aus unserem Hause und genügt höchsten Belastungsstandards, was das tägliche Leben angeht. Unvorhergesehene Erschütterungen und/oder Komplikationen im emotionalen Bereich können jedoch eine schwere Fehlfunktion hervorrufen.

2) Recycle after usage. Geben Sie das Herz seinem ursprünglichen Besitzer zurück, wenn sie damit fertig geworden sind, es "durchgespielt" haben, oder es ihnen lästig ist, es zu besitzen.

Wenn sie diese simplen Grundregeln beachten, werden sie mit ihrem neu errungenen Herz eine Menge Freude haben. Semtext Industries - guaranteed satisfaction.

14
Okt
2011

Schriftwechsel. Immerhin besser als Schusswechsel - oder: Wenn Rapper sich angegriffen fühlen.

Hallo, Internet. Du bist so putzig. Aber weisst du, was noch putziger ist? Rapper mit Napoleonkomplex, die sich durch einen negativen Facebookkommentar zu einem Video von ihrer Releaseparty so angegriffen fühlen, dass sie dir sowas hier schreiben:


hey jonathan bleib in deiner heilen Welt und zieh dir blumentopf und sonstige deutsche scheisse rein das war eine relaseparty und ich glaub nicht das du eine Ahnung davon hast was eine Relaseparty ist den du bist ja ein hip hop punker! ich lass jedem seine meinung aber ich heisse nicht typ sondern Fess Up und das mein lied am Ende noch mal läuft ist doch klar es ist meine Party! Solltest einfach nicht auf so einer Party erscheinen den das ist nichts für dich. Zitier was du willst ich geb ein fuck drauf!! Peinliche Raps?? ich Rappe über Familie über Träume über die Strasse . Na ja ich fick auf deine meinung spar dir die und schau auf deinen arsch nicht auf meinen! Das ich meinen Text vergessen habe ist schwachsinn ich glaub nicht das du überhaupt mal zugehört hast über was ich rappe!


Und dann noch hinterherschieben:

ich nehme jede kritk an solange sie mich nicht persönlicht beleidigt. alles gute


Was hatte ich geschrieben?

Ganz ehrlich - zu dem Auftritt von dem Typen fällt mir im Nachhinein nur die Strophe von Holundermann von Blumentopf aus dem Track "Schönen Gruß" ein. Sie komplett zu zitieren würde hier den Rahmen sprengen, nur soviel: "Live kickt Ihr dann über Ami-Maxis eure peinlichen Raps//und vergesst dabei noch tausendmal den eigenen Text.//Und wenn Euer fetter Sound echt alles ist wofür Ihr lebt,//sagt, warum checkt ihr ihn dann nicht bevor im Club die Tür aufgeht."




Ich fühlte mich genötigt, dem guten Mann etwas ausführlicher zu antworten:

Lieber Fess Up, ich kann verstehen, dass dich Kritik an deiner Releaseparty besonders trifft. Schließlich hast du viel Zeit und Geld in die Vorbereitung investiert. Ich übrigens auch. Zumindest Zeit. Ich habe an besagtem Abend hinter der Theke gearbeitet und kann mir das leider Gottes nicht aussuchen, denn ich brauche das Geld. Es kann nicht jeder mit den Amis seine Raps aufnehmen und ne eigene Security beschäftigen, und Grey Goose Vodka im Club trinken. Ich halte mich an mein Homestudio, meinen Produzenten aus Norddeutschland, meine eigenen grauen Zellen und Wodka Gorbatschow in der Studenten-WG. Nur damit du weisst, mit wem du es zu tun hast: Ich bin weder gefährlich, noch will ich dir irgendwas böses. Ich habe nur damals mit 11 Jahren deutschen Hip Hop kennengelernt, und damals hat man die Amis nachgemacht, weil es nichts anderes gab. Mittlerweile haben wir hier eine vollkommen unabhängige Rapszene, die sich ohne, bzw. mit wenig Einfluß aus den Staaten entwickelt, und das ist wunderbar. Und zu dem "Ich komme von der Straße" Ding - das ist alt. Ungefähr so alt wie dein Feature-MC von den Furious Five. Und da hat es gestimmt. Aber diese Jungs hatten kein Arbeitsamt oder Sozialamt, das ihnen unter die Arme gegriffen hat. Die haben Drogen verkauft und Typen abgezogen, weil sie anders nicht an Geld gekommen wären. Aber ich glaube, das weißt du eigentlich auch.

Und nun zum Inhalt deiner Nachricht: Erst sagst du "Zitier was du willst" und dann haust du mir es um die Ohren, als ob ich es selbst gesagt und auf dich bezogen hätte? Im Wortsinn habe ich geschrieben, lies es auf Sebastians Seite nach(oh, er hat es gelöscht. Wie schade.): "Bei dem Auftritt fiel mir nur die Strophe von Holundermann ein". So kann ich dich leider nur ungenügend für voll nehmen.

Und wenn jemand wie du Hip Hop ist, dann bin ich froh, ein Hip Hop Punker zu sein, nein, ganz ehrlich - lieber nur Punk.

Mach du dein Ding, ich mach meins. Aber erwarte nicht, dass jedem gefällt, was du machst, bloß weil alle deine Homies sagen, dass du mega tight bist. Es gibt im Untergrund hunderte, wenn nicht tausende Rapper, die so eine Geldverschwendung wie diese Party war, lieber in anständiges Recordingequipment oder auch nur ein paar Stunden im Studio investiert hätten. Aber das nur nebenbei. Du feierst gerne, wie man auf "Trinken und Rauchen" hören durfte. Sei dir gegönnt, du bist obenauf und chillst mit dem Typ von den Furious Five. Wer kann, der kann. Aber frag ihn mal, wer von euch beiden den Anderen mehr braucht.

Und vielleicht fühlen deine Jungs ganz genau, was du meinst, wenn du rapst - ich hab nur gehört, dass du halbwegs fehlerfrei den Takt triffst, und die einmillionste "Vom Bordstein bis zur Skyline"-Kopie bringst. Die lyrisch noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt. Aber vielleicht gehört das ja so, und die Reime und der tiefere Sinn sind auch nicht so wichtig. Hauptsache man hat Mädels im Bikini auf der Bühne, und die Crowd dreht durch...nein, das war nie meine Variante von Hip Hop. Das kannst du haben und behalten.

Mit freundlichem Gruß,
Jonathan Blum (der sich nicht hinter einem Pseudonym versteckt, weil er kein Problem damit hat, seine Meinung zu sagen)


Gerade eben kam die Antwort, ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass sie in Form von Kugeln aus einer AK-47 aus einem vorbeifahrenden Cadillac gesendet wird, aber nein, unser Freund war wortgewandt:

hast echt kein plan und davon ne menge

7
Aug
2011

An Englishman in New York oder: Ein Oldenburger im Exil

Disclaimer: Dieser Beitrag erscheint in veränderter Version auch drüben beim Oldenburger Lokalteil, und auch eigentlich mehr oder weniger im Auftrag dessen.

Hallo. Ich gehöre ja zu den Menschen, denen es kalt den Rücken runterläuft, wenn irgendwo im Radio, im Musikfernsehen oder auf einem Computer gerade Stings Englishman in New York gespielt wird. Letztens erst war ich auf einer Jam-Session in einer Kneipe in Schwäbisch Gmünd, und zu fortgerückter Stunde fanden sich da einige verkannte Instrumentalvirtuosen zusammen, und als dann dieses Lied herausgeholt und verarztet wurde, hatte ich vermutlich eine kleine Träne im rechten Augenwinkel. Nicht, dass ich Brite, oder in New York situiert wäre. Aber dieser Refrain lässt mich so sentimental werden, wie wahrscheinlich nicht mal eine Wiederholung der Sterbeszene von Bambis Mutter, während der ich melancholisch und völlig betrunken einer meiner verflossenen Freundinnen hinterherweine. "I'm an Alien, I'm an Englishman in New York...!" *schluchz*

Und letztens habe ich realisiert, warum. Ich vermisse meine Heimatstadt. Ich vermisse Oldenburg. Ich habe gottverdammtes Heimweh. Und wer ist dran schuld? Die Süddeutschen natürlich. Seit numehr dreieinhalb Jahren studiere ich in einer grünen Oase im ehemalig zweitschwärzesten Bundesland dieser Bananenrepublik. Tübingen, lange Zeit eine der wenigen deutschen Städte mit einem Oberbürgermeister, der zwar dauerhaft einen blauen Anzug trägt, in der Innentasche aber ein grünes Parteibuch stecken hat. Knapp 25.000 Studenten bei etwa 90.000 Einwohnern sorgen für den geringsten Altersdurchschnitt unter allen deutschen Städten, so oder so ähnlich rühmt man sich im Internet. Und es ist ja wirklich nicht alles so schlecht wie im restlichen Ländle hier. Dadurch, dass es hier so viele Studenten gibt, hat die Stadt einen eher unschwäbischen Flavor, zumindest oberflächlich.

Aber unter dieser internationalen, grünen, freundlichen Oberfläche kocht und brodelt der schwäbisch-eigenbrötlerische Wutbürger im eigenen Saft. Und wenn man mich fragt, könnten die sich von unserer schönen Huntestadt hier noch 'ne Menge abschneiden. Vor allem die Idee, die Stadt in einem Talkessel zu gründen, in dem sich im Sommer die Hitze staut, und aus dem im Winter die Kälte nicht rauszukriegen ist, war eine stadtplanerische Meisterleistung, die damals im Mittelalter vollbracht worden ist. Sicher, man hat hier schöne Berghänge, um Wein anzubauen, aber vor lauter pompösen Studentenverbindungshäusern auf dem zentral gelegenen Österberg kommt es gar nicht dazu. Apropros Studentenverbindungen: Die Uni hier wurde schon 1477 gegründet, wenn man den Geschichten glauben darf, die Leute, die das von der Bartlänge her noch miterlebt haben könnten, in schummrigen Eckkneipen in der Altstadt erzählen. Und von daher ist hier ziemlich viel ganz schön traditionsbehaftet, was mit der Uni zu tun hat. So gibt es einen traditionellen Aufmarsch der studentisch bemützten Verbindungsvertreter, der der NSDAP und dem Ku-Klux-Klan in nichts nachsteht, wenn man den Veranstaltungsgegnern Glauben schenkt. Ich war ja während der ersten 9 Monate selbst Mitglied in einer dieser Verbindungen, und habe mich dann entschlossen, dass das alles irgendwie zu traditionsbelastet und kurz gedacht ist, was dort unter dem Banner der Kameradschaft, Treue, Vaterlandsliebe und ähnlichen Dingen geschieht(hauptsächlich werden unfassbare Mengen Bier getrunken, und ein bisschen klug und ein bisschen rechts dahergeredet), und habe von daher eventuell noch mehr dazu zu sagen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel, um das Thema abzuschließen: Sowas kannte ich aus Oldenburg nicht. Eine schnelle Recherche ergab, dass es an der Universität Oldenburg eine inaktive Studentenverbindung gibt, was bedeutet, dass die Mitglieder es nicht geschafft haben, aktuelle Studenten für ihr Konzept, wie auch immer das im Einzelnen aussieht, zu begeistern. Außerdem gibt es zwei Schülerverbindungen in unserer Stadt, die sich hartnäckig am AGO halten, aber auch von den meisten Menschen nicht wirklich ernst genommen werden.

Nachdem ich also den konservativen Sumpf dieser eigentlich doch als studentisch-linksrevolutionär vermuteten Stadt von innen kennengelernt hatte, dachte ich, könnte es nicht viel schlimmer werden. Ich zog um in ein privates Studentenwohnheim, das in einem ehemaligen Hotel im Obergeschoss eines Hähnchen-Restaurantss am nordöstlichen Stadtrand von Tübingen situiert ist. Da in Tübingen normalerweise Wohnungen von der Größe und Wetterfestigkeit eines laminierten Schuhkartons mit "Klo und Dusche schräg übern Flur" für knapp 350 Euro vermietet und von verzweifelten Studenten abgenommen werden, fühlte ich mich gleich, als ich in meine etwa 26 (im Mietvertrag steht 28, aber die schummeln doch bestimmt) Quadratmeter für schlappe 290 Euro im Monat einzog, als hätte ich das große Los gezogen. Und dann schaute ich aus dem Fenster. Hui, das ist aber hoch! In meiner Zeit in Oldenburg hatte ich zwar auch schon mal im Dachgeschoss eines standardisierten Reihenhauses(von-Finckh-Straße) gewohnt, aber die Entfernung zur Straße aus dem dritten Stock in dieser Wohnung kam mir vor wie der Blick von der Hunte-Autobahnbrücke. Ich vermute, dass das der im Durchschnitt eher niedrigen Bebauungshöhe in Oldenburg geschuldet ist, und die Tatsache, dass ich als Einjähriger vor dem Umzug wohl nicht allzuoft vom Balkon unserer damaligen Wohnung im vierten Stock eines Hauses in der Adlerstraße geschaut habe, und wenn doch, mich nicht allzugut daran erinnern kann.

Und auch wenn die Behausung hoch gelegen und die Mitbewohner toll sind (die und einige Freunde, die ich hier tatsächlich gefunden habe, sind das Einzige, was ich wirklich vermissen werde, wenn ich wieder zurück nach Oldenburg gehe) - will es mir in der Stadt immer noch nicht so gern und gut gefallen. Warum, das kann man in der anderen Version dieses Textes auf dem Oldenburger Lokalteil nachlesen.

Unabhängig davon: "Be yourself, no matter what they say!" Und ich bin eben Oldenburger. Im Exil.

9
Mrz
2011

Promises...

...are like crying babies in a theater.

They should be carried out at once.

28
Feb
2011

Mehr Zeit zum Plagiieren, um davon zu profitieren!

Abgesehen davon, dass ich ganz klar nur ein Trittbrettfahrer auf dem Zug der großen Empörung um Herrn von und zu Googleberg, und nicht besonders sicher bin, ob die im Titel verwendete Form "Plagiieren" überhaupt korrekte deutsche Rechtschreibung oder nur von mir gut erfunden ist(falls sie, oder irgendetwas sonst in diesem Text, irgendwo abgeschrieben sein sollte, dann nur besten Wissens und Gewissens, außerdem völlig un- und nicht schuldbewusst), denke ich, dass der Sturm der Entrüstung daran gehindert werden muss, abzuflauen. Und von daher hier meine Meinung zu der Plagiatsaffäre.

Wie mensch weiß, befinde ich mich selbst zur Zeit mit durchaus von der Tagesform abhängiger Zielstrebigkeit im Begriff, an einer deutschen Universität ein Bachelorstudium abzulegen, das mich dann hoffentlich dazu berechtigt, in der schreibenden Zunft einen Dumpinglohn zu empfangen, sobald ich mich durch Praktika, freien Journalismus und Volontariat gekämpft habe. Außerdem wird vermutet, dass die Eierköpfe an der Uni mir möglicherweise die goetheschen Schachtelsätze aberziehen, indem sie mich nur auf Englisch schreiben lassen, was mich aber schon zu Schulzeiten nicht von der Verwendung solcher Sätze abgehalten hat. Aber genug davon. Wirklich geht es in diesem Absatz um meine zentrale Forderung: Gleiches Recht für alle.

Wenn also der PlagiatsVerteidigungsminister einen, wie von der Uni Bayreuth unmissverständlich festgestellt, unrechtmäßigen Doktortitel (für wie lange? 3,5 Jahre!) tragen und sich in der Zeit damit lächelnd auf Wahlplakaten abbilden lassen darf, zum Verteidigungsminister und vorher zum Wirtschaftsminister, grundsätzlich aber zum Gut-ausseh- und Sympathieträger-Minister ernannt werden kann, ohne, sobald ihn die Vergangenheit einholt, dafür die Konsequenzen ziehen zu müssen(-> Rücktritt! (Siehe letzte Absätze)) hätte ich doch ganz gerne für die nächsten 3,5 Jahre einen Bachelortitel mit der Bestnote 1,0, um mich bewerben zu können, einen tollen Journalistenjob zu bekommen, den ich dann aufgrund meiner Beliebtheit beim Volk (ich dachte da an Franz-Josef Wagner-mäßige Beliebtheit) trotz plagiarisiertem Bachelor nicht aufgeben muss, denn im Gegensatz zur Doktorarbeit von KT ist eine Bachelorarbeit von 15 bis 25 Seiten ja nun wirklich nicht die WWWelt.

Danke für die Aufmerksamkeit. Ich könnte noch viel mehr sagen, aber das wird schon anderswo deutlich meinungsmachender gesagt. Nur soviel: Ich finde, er sollte zurücktreten, so wie sein Parteigenosse aus dem Link bei -> Rücktritt!.
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Semtext's Selbstdarstellung

Raps und Reflektionen, Gedanken und Spinnereien...

Information




Was nicht wert ist, gesagt zu werden, das singt man. (Pierre Augustin Baron de Beaumarchais, frz. Bühnenschriftsteller, 1732-1799)

Das hier ist schlicht, was die Überschrift sagt. Eine Selbstdarstellung. Manche würden sagen öffentliches Tagebuch im lockeren Wochenrythmus, andere wiederum Textsammlung. Mittlerweile auch Rezeptsammlung für Cocktails. Wasauchimmer.

Es ist und bleibt die Selbstdarstellung eines aufstrebenden Rappers und Möchtegern-Journalisten aus Oldenburg, der von ganz mittig nach ganz oben will. Mit explosiven Texten, die wie Bomben in den Frieden fetzen. Hatte ich mal gedacht. Deswegen der Name Semtext. Wer's nicht kapiert, bitte einfach mal "Semtex" bei Wikipedia oder im Brockhaus nachschlagen.
Mittlerweile nimmt Battlerap nur noch einen kleinen, jedoch energiegeladenen Part in meinem Repertoire ein.

Semtext MC

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