17
Jul
2009

Alt wie Diebels.

Tja, 24. Irgendwie muss ich ja grinsen. Das erinnert mich so sehr an den Sommer 2004, als ich mit Rabea zusammen war, damals gerade 19, und sie sich gelegentlich darüber aufregte, ja schon so alt zu sein. :D Spätestens als sie dann im Oktober 2004 24 wurde, häufte sich das Ganze. Mal sehen, obs mir demnächst dann auch so geht. 2004. Ist irgendwie gar nicht so lange her. Und doch schon 5 Jahre.

An dieser Stelle bitte ein passendes, unmelancholisches Substitut zu "Hach, wie doch die Zeit vergeht" einfügen.

Ich habe mich auf jeden Fall sehr über die vielen lieben Glückwünsche gefreut, die bis jetzt gekommen sind, und auch wenn ich da noch ein paar erwarte, die kommen sicher auch noch. Spätestens dann, wenn um 15 Uhr die Party steigt. Wir sehen uns!

15
Jul
2009

Woher kommt "No Homo."?

Die Frage kam auf, da ich das in letzter Zeit unter immer mehr englischsprachigen Youtube-Kommentaren als abschließendes "Grußwort" sehe, manchmal ist das auch der einzige Bestandteil des Kommentars. Man muss ja nicht komplett ausrasten, und Youtubekommentare zum Gradmesser des Zustandes einer ganzen Nation machen - aber in Amerika läuft in der Hinsicht irgendwas wieder ganz grandios verkehrt. Ich meine, ich bin ja auch latent homophob(wer das mal erleben will - einfach einen sehr extrovertierten, ungezügelten Schwulen auf mich loslassen), und trotzdem kann ich mit dem Thema halbwegs wie ein vernünftiger Mensch umgehen. Ich hab mit Homosexuellen kein Problem, aber wenn jetzt schon wieder die - ich nenne sie mal "zweite Internet-Generation" - Kids in Amerika so anfangen wie vor 150 Jahren, dann werden die da nie ein entkonservativiertes Klima bekommen. Dann ist Barack Obama als Präsident nicht die Spitze des Eisbergs, sondern ein verdammter Glücksfall, der sich auf absehbare Zeit nicht wiederholen wird. Denn ein Amerika, in dem Schwule nicht toleriert werden, aber Schwarze schon, das kann ich mir irgendwie auch nicht vorstellen.

Andererseits gibts auf Jamaika schon seit mindestens zwei Jahrzehnten unter den Dancehall-Rappern und auch unter der restlichen "cooleren" Bevölkerung einen wahnsinnigen Schwulenhaß, siehe "Murda Muzik", in der offen dazu aufgefordert wird, Schwule zu erschießen, ihre Häuser anzuzünden, ihnen die Penisse abzuschneiden oder sie sonstwie zu verstümmeln. Weshalb? Weil Schwulsein eine Sünde ist. Klingt nach dem Wahlprogramm der CSU von 1951, der römischen Inquisition oder dem Ku Klux Klan, nicht nach den kiffenden Rastas von der Insel of Love, Peace and Happiness, oder?

Schlimm genug, und ich hab auch keine Lösung dafür. Aber vielleicht haben es einige Leute noch nicht mitbekommen, die jetzt etwas aufmerksamer durchs Internet oder durchs Leben gehen.

Abschließen möchte ich mit einem Spruch, den ich vor einigen Monaten auf einem T-Shirt gelesen habe, und der so ungefähr alles ausdrückt, was ich persönlich dazu zu sagen habe:

"homophobia is gay."

9
Jul
2009

Mann, ich will ein Auto.

Und einfach losfahren.

So langsam geht's aber los...

Klausurenphase steht vor der Tür, zum Glück isses nur Written Comm 1 und die American Culture Vorlesung. Nicht zuletzt deshalb, weil ich ne faule Sau bin. Danach dann noch das Syntax & Semantics-Blockseminar bei Frau Amrehn. Und so langsam nimmt auch das Album Nummer zwei der Kosmoproleten Gestalt an. Es werden immer mehr Songs als die ursprünglichen 13. Aber vielleicht fliegt auch noch der eine oder andere raus, wer weiß. Das "Oldenburg"-Musikvideo ist fertig geschnitten, danke dafür an Markus und Amon, die dafür verantwortlich zeichnen, dass es in einer Woche spätestens dann komplett fertig ist. Dafür meine übliche Thematik: Privatleben. Ich will nicht allzusehr ins Detail gehen - einfach ist es nie. Aber dafür gibts jetzt vielleicht einen Silberstreif am Horizont.

In diesem Sinne ein Text meiner neuen Mitlieblingsband Trapt:

Are you having trouble keeping up Seeing this thing through
I want to know who you're running from Me or you
You're too confused to open up Feel the way I do
I want to know who you're thinking of cause I really have no clue

[bridge]
Another game of charades
Don't you know everybody plays
I don't want to lose to you that way
Maybe we'll be different this time around
Maybe we'll be different I don't know
Don't want to strangle this, so I'm holding back for now

[chorus]
Calm down don't take it too far
I know only time can heal scars
So I'm ready when you are When you are
I'm ready when you are
(Tied down) Don't want any false starts
I can do without the time apart
So I'm ready when you are When you are
I'm ready when you are

Are you having trouble keeping up You know that I will wait
I wonder if it's good enough To make you stay
You're too confused to open up You don't know what to say
Well you can tell me if you think it's love I won't be far away

[bridge]

[chorus]

I want to know if you're thinking of me
I'll be counting the hours even though I know I'm free
Too soon to take a chance No more questions left to ask
I could be anything, but the one thing I'm not sure you want to be

Calm down don't take it too far
I know only time can heal scars
I'm ready when you are When you are
I'm ready when you are
Don't want any false starts
I can do without the time apart
I'm ready when you are When you are
I'm ready when you are

Calm down don't take it too far
I know only time can heal scars
So I'm ready when you are When you are
I'm ready when you are
Calm down Don't want any false starts
I can do without the time apart
So I'm ready when you are When you are
I'm ready when you are

Calm down, I'm ready when you are [x4]

6
Jul
2009

Wenn ich ein Brasilianer wär...

...dann wäre sicherlich auch meine fußballerische Technik besser, und vor allem hätte ich einen coolen Fußballer-Künstlernamen. Naja, fast.

Laut der Website http://www.minimalsworld.net/BrazilName/brazilian.shtml wäre mein brasilianischer Künstlername (errechnet aus meinem Vor- und Nachnamen) "Blio". Mit Joni statt Jonathan wäre es "Blimo". Mit meinen kompletten vier Vornamen errechnet die Maschine "Blinho". Und wenn ich nur Jonathan Martin bei den Vornamen eingebe - das ist mein persönlicher Favorit - würde ich "Blauro" heißen. Sagt zumindest BrazilName.

3
Jul
2009

My 15 seconds of fame

Ungefähr solange hatte ich heute einen Wikipedia-Artikel ( http://de.wikipedia.org/wiki/Semtext ). Bis dann ein wirklich ernsthafter Mensch sich gedacht hat: Das braucht niemand. Gut, dass es noch solche Menschen gibt. Danke, Leit. Gut, dass du Wikipedia sauberhältst.

24
Feb
2009

Fußballfieber

Notizen aus dem fußballerischen Exil
Heute: Jonathan Blum(Schalke 04-Fan in Tübingen)

Vielleicht war es ja gut, sich nicht so sehr damit beschäftigt zu haben. Vielleicht auch nicht, kommt auf den Standpunkt an. Im der Retrospektive betrachtet, kann ich sagen, dass das letzte Fußballwochenende bei mir in keiner Hinsicht einen besonderen Eindruck hinterlassen hat. Und das, obwohl das Derby auf Schalke nahezu unter den brisantesten Vorzeichen seit der Gründung des schwarzgelben Rivalenvereins 1909 stattfand. Beide Teams stehen mit hohen und nicht erfüllten Erwartungen seit einiger Zeit im Tabellenmittelfeld, mit einem grausam verpfiffenen Hinspiel im Hinterkopf, hier einem Manager auf der Anklagebank, und dort einem Trainer, der wegen schwerem Verletzungspech nicht das Optimum aus dem prinzipiell guten Kader herausholen konnte. Soviel zur Ausgangslage.

Nun heißt es Position beziehen: Entweder ist man infiziert, und fiebert dem Spiel schon seit dem Abpfiff des letzten Derbys entgegen, oder man ist kein Unterstützer von einer der beiden Mannschaften. Oder man ist, wie ich, zwar Fan, aber schafft es, zum ersten Mal in 15 Jahren einfach zu vergessen, dass das Spiel abweichend von der Tradition schon am Freitagabend terminiert ist, statt wie üblich, Samstag, halb vier.

Und deswegen: Ist es nun schlimm, ein sicherlich höchst dramatisches Spiel verpasst zu haben? Das äußerst spektakuläre Seitfallziehertor vom schon lange totgesagten Kevin Kuranyi, der jetzt (inklusive einem Testspiel) in drei Spielen hintereinander insgesamt vier Tore erzielt hat? Die hässliche Grätsche von Kevin-Prince Boateng gegen Mladen Krstajic? Den späten (und wahrscheinlich sogar verdienten) Ausgleich durch Mohammed Zidan? Ein im Endeffekt ernüchterndes 1:1, das keinen der Konkurrenten auch nur einen Schritt weiter bringt?

Einiges davon verpasst zu haben, ist sicher schade. Es nicht gesehen zu haben, hilft aber auch, den Kreislauf auf einem vernünftigen Niveau zu halten. Schlimm ist aber nichts daran. Viel drückender ist aber die Frage: Hat es sich schon ausgefiebert?

Ist Fußball mir, nach 15 Jahren im wechselnden Exil als Schalkefan, nie nahe der Basis, und in der aktuellen nicht wirklich erheiternden Situation, vielleicht sogar gleichgültig geworden? Beim UEFA-Cup-Match zwischen Werder Bremen und dem AC Mailand wollte ich es schon nicht glauben, als mein Körper zur Halbzeit die Fernbedienung nahm, den roten Knopf drückte, und sich danach ins Bett verfrachtete. Aber als ich daraufhin dann den exakten Termin des Derbies vergaß, wurde mir einiges klar. Man ist eben keine elf Jahre mehr alt. Damals führte die bloße Erwähnung eines Spielergebnisses noch zu hitzigen Diskussionen auf dem Schulhof. Und auch wenn das gar nicht so lange her ist, fühle ich mich alt, schlimmer noch, resigniert, wenn ich darüber nachdenke. Sollte man sich die kindliche Begeisterung für den Fußball nicht unabhängig vom Ergebnis erhalten können?

Schließlich bin ich als Achtjähriger doch auch bei einer Auswärtsniederlage wirklich Fan der Königsblauen geworden. Und konnte gar nicht verstehen, warum die Erwachsenen um mich herum alle so verbittert waren, die Schalker hatten doch toll gekämpft, und die anderen waren einfach ein bisschen besser gewesen.

Im Sinne der Stimmung in den Stadien: Wer verbittert ist, sollte bitte nicht hingehen. Wer will, dass Manager, Trainer oder Spieler seines Vereins rausgeworfen werden sollen, der kann doch einen offenen Brief schreiben, anstatt Hassgesänge gegen die eigene Truppe anzuzetteln. Und wer am Stadion nicht eidesstattlich versichert, dass nichts kaputtgeschlagen wird, egal, wie das Spiel ausgeht, dem sollte die Eintrittskarte entzogen werden.

Nicht das vielzitierte Geld, sondern der unnötig zur Schau gestellte Unmut, macht unseren Sport kaputt. Noch ist offen, ob es mich nächstes Wochenende wieder in meine kleine Tübinger Sportkneipe verschlägt, um die Bundesliga zu gucken, um eben diesen Unmut gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Das Fußballfieber hat vielleicht nachgelassen. Ganz abklingen wird es hoffentlich nie.

Aus dem Exil: Glück auf!

27
Jun
2009

Kings Of Leon

25.06., 18:00, Nordeingang Kölnarena. Eine Gruppe von vorher apathisch auf dem Boden sitzenden jungen Menschen erhebt sich wie ein Mann und formiert sich geschlossen in Dreierreihe. Nein, hier wird nicht der konterrevolutionäre Aufstand geprobt, auch wenn gerade mal wieder ein Che-Guevara-Film im Kino läuft, denn außer mit Wasserflaschen und Bierbechern, aus denen hastig die letzten Tropfen getrunken werden, ist niemand bewaffnet. Schnell gehts durch den Bodycheck und die Taschenkontrolle, wenn man wollte, könnte man hier eine kleine Kölsch-Brauerei mit hineinnehmen, so semiprofessionell läuft das Ganze ab. In den Weiten innerhalb der Arena hingegen kann man sich gut verlaufen. Gut, dass wir Innenraumtickets(Stehplatz) haben. Da fällt die Zuordnung nicht ganz so schwer wie bei einer Sitzplatzkarte. Einfach nur die lange Treppe nach unten runter, am Treppenabsatz wird einem die Karte abgenommen (Hey - damit muss ich nachher noch mit dem Zug zurück fahren! - Keine Sorge, du bekommst sie hinterher wieder, wird man beruhigt.) und dann gibts es kein Halten mehr. Die vorher schon leicht zerfaserte Formation löst sich auf und wird, durch die Spurtstarken und sonstigen Kurzstreckenläufer dominiert, in den Bereich direkt vor die Bühne verlegt. Noch knapp zwei Stunden bis zum Auftritt der Vorband. Die heißen NEW, wie sich nach und nach herumspricht. Naja, was solls, irgendwer muss ja dem Soundmann ne Chance geben, die Regler bei voller Halle nochmal richtig hinzudrehen. Die Band verfehlt es aber, wirklich im Gedächtnis zu bleiben.

Eine Umbaupause, die sich wirklich lange hinzog, um nicht zu sagen, unnötig lange, während der die Gitarren der KoL ungefähr vier mal gestimmt(und vorher poliert), die Abnahmemikrofone für die Snaredrum sicherlich fünf mal laut und wieder leise gedreht und mindestens einmal ausgetauscht wurden, und während der mehr als einmal der Eindruck entstand, dass die vier Roadies, die sich so liebevoll mit den Instrumenten beschäftigten, gleich als Ersatz für die Originalband einspringen, so rockerposig stehen und sitzen sie da, neigte sich gegen kurz nach 21:30 dem Ende zu. (Ja, dieser Satz fühlt sich ungefähr so lang an, wie die Umbaupause war. Richtig.) Das Licht ging aus, die Lampentraverse über der Bühne senkte sich herunter, und dann erhaschte ich am rechten Bühnenrand die langen Haare und muskulösen Oberarme von Nathan, dem Schlagzeuger. Er wirkte so, als ob er gleich rauf wollte, dann drehte er sich nochmal um und verschwand aus dem Randbereich der Scheinwerfer. Aber keine zehn Sekunden später huschten dann drei weitere Gestalten durch die Lücke zwischen Backstagetreppe und Bassverstärker, und auch Nathan durfte seinen Platz an der Schießbude, wie immer seit Beginn dieser Tournee auf einem sicherlich knapp einen Meter hohen schwarzen Podest platziert, einnehmen. Cale, wie immer einen Ohrstöpsel lässig runterbaumeln lassend, frei nach dem Motto "Ein funktionstüchtiges Ohr nach dem Leben als Rocker reicht mir" stellte im Tanktop seine denen Nathans mittlerweile in nichts nachstehenden Oberarmmuskeln zur Schau, Jared war, obwohl bestangezogenst im dunkelgrauen(man könnte auch sagen anthrazitfarbenen) Zweidrittelteiler (obenrum nur mit Hemd und Weste, ohne Sakko), sehr zurückhaltend, und Matt fühlte sich im schlichten karierten Hemd mit wehenden Haaren (dank zweier taktisch aufgestellter Bühnenventilatoren) auch recht wohl.

Die Setlist(bin mir selbst nicht mehr ganz sicher, verlasse mich da auf andere Leute):
1. Be Somebody
2. Crawl
3. My Party
4. Taper Jean Girl
5. Molly's Chambers
6. Fans
7. Milk
8. Four Kicks
9. Charmer
10. Sex on Fire
11. The Bucket
12. Arizona
13. Notion
14. On Call
15. Cold Desert
16. Use Somebody
17. Slow Night, So Long

Während der älteren, rockigeren Lieder gabs links vor der Bühne ein paar Jungs, die meinten, auf einem Slayer-Konzert zu sein, oder zumindest, was sie dafür hielten. Ihr Pseudo-Moshpit knallte dann auch prompt kettenreaktionsmäßig in die erste Reihe und ließ die kleineren weiblichen Fans verstört und mit hilfesuchenden Blicken zurück. Habe dann mit meinem Nebenmann Stefan versucht, wenigstens das Gröbste von ganz vorne fernzuhalten, und probierte mit noch ein paar anderen Leuten, die zum Glück etwas mehr Hirn im Kopf hatten, einen menschlichen Wellenbrecher zu formen. Das klappte so halb. Irgendwann, während Milk oder Four Kicks allerdings, als ich zum gefühlt dreißigsten Mal das etwa sechzehnjährige Mädchen vor mir fast zerquetscht hätte, weil der Druck von hinten links so groß war, ist mir dann mal kurz ne Sicherung durchgebrannt, und ich hab in der Bridge den Jungs ganz kurz angedeutet, wie man richtig (und mit zwei Rucksäcken in der Hand) abgeht. Nach kaum zehn Sekunden Abrißpogo in alle Richtungen hatte ich erst vier, weitere zehn Sekunden später dann kurzzeitig etwa sechzehn Quadratmeter freien Fußboden um mich herum geschaffen. Nur durch ein bisschen Oberarmeinsatz, ich hab nicht mal die Ellbogen ausgepackt.

Entsetzte Blicke von allen Seiten über den wildgewordenen Derwisch. Oh nein! Jemand pogt! Schrecklich! Wie kann man nur?! Naja, danach regelte sich das dann zumindest in meinem Sektor ein wenig. Will nicht sagen, dass es unbedingt daran gelegen hat, die Jungs auf der Bühne trugen auch ihren Teil dazu bei und wechselten geschickt zwischen ruhigeren Mitsingtracks und nicht ganz zum Durchdrehen geeigneten neuren Stücken. Danach war es auf jeden Fall deutlich ruhiger im Mittelfeld vor der Bühne(also so 4. bis 8. Reihe), und das war ganz okay, geschwitzt hab ich auch so genug. In der Pause vor der Zugabe jedenfalls, nachdem ich dann meine Begleiterin Angie noch für Use Somebody auf den Schultern getragen hatte, habe ich mich meines von oben bis unten, von links nach rechts (also wirklich zu 100 Prozent) klatschnassen T-Shirts entledigt und dann kam auch eine leichte Zugluft in der Halle auf, die angenehm abkühlend wirkte.

Als Zugabe gab es:
18. Closer
19. Knocked Up
20. Manhattan
21. Devil's Song
22. Black Thumbnail

Und mit my cold, cold, stellar heart says: get on your way als der ersten Zeile von Black Thumbnail schickte uns Cale auch unglaublich höflich nach Hause. Noch mal richtig abgehen zum Refrain, direkt danach ging auch schon die Putzbeleuchtung an. Völlig dehydriert kauften Angie und ich uns pro Nase ein völlig überteuertes Zuckergetränk, verloren unsere bis dahin uns nicht von der Seite gewichenen Konzertbekanntschaften Stefan und Julia aus den Augen (Danke nochmal fürs Rucksack tragen, Stefan) und machten uns nach einer Stippvisite auf den sanitären Anlagen auf den Weg zum Deutzer Bahnhof, um zu meinem Onkel und meiner Tante nach Bonn zu fahren. Angie konnte gar nicht mit den Superlativen aufhören, ich war ziemlich still, aber wer mich besser kennt, weiß ja, dass das ein sicheres Anzeichen für entweder höchste Zufriedenheit, Müdigkeit, oder Verstimmung ist. Letzteres war ganz bestimmt nicht der Fall, das kann ich versichern.

22
Jun
2009

Komm ich jetz im Fähnsehn?

...Nein, Herr Görgens. Stattdessen haben wir einen gutaussehenden jungen Mann gefunden, der jetzt im Fernsehen kommt. Es ist David von Paper Heart Clothing. Und er brauchte meine Hilfe. Heute (Also, streng genommen, Samstag) wurde ein fünfminütiges Imagefilmchen gedreht, und Semtext war auch dabei. Ende Juli solls fertig werden, mal sehen, vielleicht ist ja bis dahin auch das Oldenburg-Musikvideo fertig, und ich hab zwei Clips auf Youtube, um mich zu profilieren. Wär ja mal ganz nett und ein bisschen bebilderte Abwechslung zu dem Geschreibsel hier.

11
Jun
2009

Nom Nom Nom Nom Nomnomnom.



Just cute. 'Nuff Said.

...

Stoppt Zensursula!

6
Jun
2009

Andere scheitern auch. Das ist ja dann fast okay!

Man sollte sich trotzdem nicht damit zufrieden geben. Nie.
logo

Semtext's Selbstdarstellung

Raps und Reflektionen, Gedanken und Spinnereien...

Information




Was nicht wert ist, gesagt zu werden, das singt man. (Pierre Augustin Baron de Beaumarchais, frz. Bühnenschriftsteller, 1732-1799)

Das hier ist schlicht, was die Überschrift sagt. Eine Selbstdarstellung. Manche würden sagen öffentliches Tagebuch im lockeren Wochenrythmus, andere wiederum Textsammlung. Mittlerweile auch Rezeptsammlung für Cocktails. Wasauchimmer.

Es ist und bleibt die Selbstdarstellung eines Hobby-Rappers, Poetry Slammers und freiberuflichen Journalisten aus Oldenburg, der von ganz mittig nach ganz oben will. Mit explosiven Texten, die wie Bomben in den Frieden fetzen. Hatte ich mal gedacht. Deswegen der Name Semtext. Wer's nicht kapiert, bitte einfach mal "Semtex" bei Wikipedia oder im Brockhaus nachschlagen.
Man kann von mir mittlerweile auch Texte korrekturlesen lassen.

.

KONTAKT
skype: semtext. (mit dem Punkt!)


Creative Commons License
Dieser Blog ist - bis auf entsprechend gekennzeichnete Ausnahmen - unter einer Creative Commons-Lizenz lizensiert.



Archiv

April 2025
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 

Counter

Counter

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 7340 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 18. Apr, 03:26

Abendblaetter
Barkeeper's Blog
Cocktails
Demotivationals
Downloads
kleingedrucktes
Leipzig
Lyrics
Nachteulenpost
Pizza Delivery for... I. C. Wiener. Aw, crud.
Plattenkritik
Scheibenwelt
Tagebuch
Über mich
Zitate
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren