31
Jan
2006

Zitate (3)

Krieg ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht.
(Karl Kraus, östr. Schriftsteller, 1874-1936)
Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, daß es welche gibt, die nicht hingehen müssen.
(Erich Maria Remarque, dt. Schriftsteller, 1898-1970)
"Lieber an einer Quelle sitzen als vor einer Mündung stehen."
(Unbekannt)
Krieg ist ein Spiel, bei dem man lächelt.
Wenn man nicht lächeln kann, sollte man grinsen.
Wenn man nicht grinsen kann, sollte man sich für eine Zeit nicht blicken lassen.
(Winston Churchill)
Wenn aber Christus, der gesagt hat: 'Du sollst nicht töten!'
an seinem Kreuz sehen muß, wie sich die Felder blutig röten;
wenn die Pfaffen Kanonen und Flugzeuge segnen
und in den Feldgottesdiensten beten, daß es Blut möge regnen;
und wenn die Vertreter Gottes auf Erden
Soldaten-Hämmel treiben, auf daß sie geschlachtet werden;
und wenn die Glocken läuten: 'Mord! und die Choräle hallen:
'Mord! Ihr sollt eure Feinde niederknallen!'
Und wenn jemand so verrät den Gottessohn-:
Das ist keine Schande.
Das ist Religion.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Wer Kriege im Namen Gottes führt, ist stets des Teufels.
(Kurt Tucholsky)
Politiker an die Front! Dann gibt es keinen Krieg mehr.
(Amil.)

Alter spielt überhaupt keine Rolle, es sei denn, man ist ein Käse.
(Schweizer Sprichwort)
Hüte dich vor dem Imposanten! Aus der Länge des Stiels kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.
(Peter Altenberg, österr. Schriftsteller, 1859-1919)
Für das Fernsehen ist der Zug, der entgleist, wichtiger als einer, der ankommt.
(Gaston Lacour)
Versagen darfst Du, aber nie aufgeben.
(Mary Crowley)
Die Chance klopft öfter an, als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause.
(Will Rogers, amerikanischer Schriftsteller, 1879-1935)
Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.
(Anton Bruckner, österr. Komponist, 1824-1896)
Man erkennt den Charakter eines Menschen an den Späßen, über die er lacht.
(Alfred Biolek, dt. TV-Moderator u. Jurist, *1934)
Kein Mensch ist so beschäftigt, daß er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist.
(Robert Lembke, dt. Showmaster, 1913-1989)
Die Jugend wäre eine noch viel schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme.
(Charlie Chaplin, englischer Schauspieler und Regisseur,1889-1977)
Nicht immer sind die Stillen auch die Weisen. Es gibt verschlossene Truhen, die leer sind.
(Jean Giono, franz. Schriftsteller, 1895-1970)
Es ist ebenso absurd zu behaupten, ein Mann könne nicht ständig dieselbe Frau lieben, wie zu behaupten, ein Geiger brauche mehrere Geigen, um ein Musikstück zu spielen.
(Honore de Balzac, frz. Schriftsteller, 1799-1850)
Heimat ist nicht dort, wo man wohnt, sondern wo man liebt und geliebt wird.
(Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924)
Es gibt Leute, die nur aus dem Grunde in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie, wenn sie davor sitzen, so lange den Kopf schütteln, bis eins hineinfällt.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so entzückend gefunden hat.
(anonym)
Trennungen sind letztendlich immer eine Folge von zu wenig Vertrauen.
(Wolperin)
Kaum ist die Ernte einer Erfahrung eingebracht, wird der Acker vom Schicksal neu umgepflügt.
(Johann Nepomuk Nestroy, österr. Lustspieldichter, 1801-1862)
Die Jugend kann nicht mehr auf die Erwachsenen hören. Dazu ist ihre Musik zu laut.
(Oliver Hassencamp, deutscher Schriftsteller, 1921-1988)
Man erstickt den Verstand der Kinder unter einem Ballast unnützer Kenntnisse.
(Voltaire, französischer Schriftsteller, 1694-1778)
Fallen ist keine Schande, aber Liegenbleiben.
(Demokrit, griech. Philosoph, 460-370 v. Chr.)

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Semtext's Selbstdarstellung

Raps und Reflektionen, Gedanken und Spinnereien...

Information




Was nicht wert ist, gesagt zu werden, das singt man. (Pierre Augustin Baron de Beaumarchais, frz. Bühnenschriftsteller, 1732-1799)

Das hier ist schlicht, was die Überschrift sagt. Eine Selbstdarstellung. Manche würden sagen öffentliches Tagebuch im lockeren Wochenrythmus, andere wiederum Textsammlung. Mittlerweile auch Rezeptsammlung für Cocktails. Wasauchimmer.

Es ist und bleibt die Selbstdarstellung eines Hobby-Rappers, Poetry Slammers und freiberuflichen Journalisten aus Oldenburg, der von ganz mittig nach ganz oben will. Mit explosiven Texten, die wie Bomben in den Frieden fetzen. Hatte ich mal gedacht. Deswegen der Name Semtext. Wer's nicht kapiert, bitte einfach mal "Semtex" bei Wikipedia oder im Brockhaus nachschlagen.
Man kann von mir mittlerweile auch Texte korrekturlesen lassen.

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